Der Raclettekäse
Raclette aus dem Wallis und aus Savoyen ist ein halbfester Schnittkäse mit hohem Fettgehalt, der bei niedriger Temperatur weich wird und kaum Fett absondert. Genau dafür wurde er gemacht. Im Handel gibt es ihn als Laib, als Scheiben und in Varianten mit Pfeffer, Rauch oder Kräutern.
Alternativen
| Sorte | Verhalten im Pfännchen |
|---|---|
| Junger Gouda | Schmilzt weich, mild, gibt etwas Fett ab |
| Maasdamer | Schmilzt gut, leicht nussig |
| Gruyère | Kräftig, wird schnell braun |
| Bergkäse | Würzig, braucht etwas länger |
| Blauschimmelkäse | Als kleiner Anteil, sehr kräftig |
| Camembert und Brie | Nur kurz, sonst läuft die Rinde aus |
Menge und Schnitt
150 bis 200 Gramm Käse pro Person, in Scheiben von etwa fünf Millimetern, passend zur Größe des Pfännchens. Dünnere Scheiben verbrennen an den Rändern, dickere brauchen zu lange. Die Rinde von Raclettekäse kann mitgeschmolzen werden; sie wird knusprig.
Was nicht funktioniert
- Fettarmer Käse: wird zäh statt cremig.
- Sehr alter Hartkäse: schmilzt körnig.
- Frischkäse: verläuft und trennt sich.
Vorbereiten
Käse eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Zimmerwarmer Käse schmilzt gleichmäßiger. Die Scheiben auf einer Platte auslegen, damit jeder am Tisch selbst wählt.